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Seit
einiger Zeit ist in verschiedenen Medien vom Tourismusprojekt Schönheide–Carlsfeld und Umgebung die
Rede und so manche Träumerei scheint plötzlich nicht mehr unmöglich zu sein.
Das
Anliegen des Projektes ist in erster Linie eine Verknüpfung touristischer Anziehungspunkte der Region Westerzgebirge
/Vogtland. Unsere Heimatregion hat so manches zu bieten und doch fehlt es
an einem gemeinsamen Konzept. Ziel ist es, einzelne und manchmal sogar
kongruierende Einrichtungen und Anziehungspunkte miteinander zu verknüpfen und
so unsere Region als ein attraktiveres
Urlaubs- und Reiseziel zu etablieren.
Einen Bereich dieses Konzeptes soll auch die Erweiterung bzw. Reaktivierung der
Schmalspurbahn zwischen Schönheide und Carlsfeld bilden. Langfristige Planungen
gehen sogar von einer Neutrassierung bis Wernesgrün aus.
Die
bisherigen Planungen sahen einen Streckenverlauf um/über den Kuhberg vor, doch
auf Initiative einzelner Bürger wurde ein Gedanke entwickelt, der einen
Steckenverlauf entlang des alten Bahngleises durch Stützengrün vorsieht. Ja, es
klingt utopisch und doch gibt es Möglichkeiten, die ein solches Projekt zur
Realität werden lassen können. Doch was nützen die kühnsten Ideen wenn niemand
davon erfährt. Auch wäre es unverantwortlich, wenn einzelne ein Projekt
versuchen in die Tat umzusetzen, aber der Rest der Bevölkerung ablehnend zu
einem solchen Vorhaben steht.
Stützengrün
kann bleiben was es ist, eine schöne Gemeinde mit dörflichem Charakter, die
kaum jemand kennt, oder aber eine immer noch schöne Gemeinde, deren
Bekanntheitsgrad aufgrund eines Tourismus- und Eisenbahnprojektes weit über die
Orts- und Landesgrenzen hinaus wächst. Leider gibt es in unserer Gegend kaum
noch Wachstumspotential im Bereich der Wirtschaft, wogegen der touristische
Sektor noch Potential verspricht. Sollte dieses ungenutzt bleiben?
An dieser
Stelle man sollte auch nicht vergessen,
dass es um unsere Zukunft und um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder
geht!
Natürlich
muss ein solches Projekt auch finanziert werden. Es ist verständlich, dass
dabei erste Reaktionen kommen wie: Was man mit dem Geld alles im Straßenbau, im
Bau von Kindergärten etc. machen könnte! Oder: Woanders haben die Kinder nichts
zu essen und wir stecken viel Geld in den Aufbau einer alten Eisenbahnstrecke! Das
ist alles richtig!
Aber es muss dabei bedacht werden, dass
die Fördergelder nur für ein solches Pilotprojekt
zur Verfügung stehen! Diese Förderung ist also zweckgebunden. Unsere Region wurde für die Umsetzung eines solchen
Vorhabens ausgewählt; in anderen Bundesländern funktioniert so etwas in
ähnlicher Weise wunderbar.
Wenn wir das Geld nicht „wollen“, geht die Förderung definitiv in eine andere
Region von Sachsen.
Natürlich
gibt es viel Pro und Kontra und es gibt noch unzähligen Klärungsbedarf!

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